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1./2. Juli 2013, Strukturistischer Workshop Ferienspass Gemeinde Neu Wulmstorf

Eine Gruppe Jugendlicher aus Neu Wulmstorf kam für einen Ferien-Workshop zu uns in die neue Strukturistische Zentrale in Hamburg. Beeindruckt und inspiriert durch zahlreichen Kunstwerke, welche dort an den Wänden hängen, malten die Jugendlichen sehr motiviert. So entstanden weitere interessante Strukturistische Werke. Von Seiten der Jugendlichen und ebenso von der Leiterin her besteht nachhaltiges Interesse für weitere Workshops.

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3. Juni – 18. August 2013 Sommerausstellung in Helsinki

Der  Kulturverein der Finnischen Metaller Gewerkschaft hat Strukturistische Werke für die Sommerausstellung in Helsinki zugelassen. Diese Bilder wurden von der motivierten Finnischen Stukturisten Gruppe um Anu Sandelin mit viel Freude und unter der Betreuung von Anuscka Serra aus Zürich (Schweiz) hergestellt.

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Strukturistische Kunstlehre im Lettischen Fernsehen

Der Verein SALIX-ALBA-LOGE (SAL), ein sog. Druidentisch des Schweizerischen Druidenordens  mit Sitz in Widnau, organisierte im Rahmen seines sozialen Engagements vom 11.-16. Juni 2012 bereits zum zweiten Mal eine Projektwoche mit Kindern und Jugendlichen samt erwachsenen Betreuern aus Lettland.

Bereits Anfang 2008 kontaktierte Pavel Narica, der Enkel des Schriftstellers und lettischen Dissidenten, Michael Narica, die Künstlerische Leiterin des Strukturistischen Zentrums, Laila Capadrutt. Dies war der Beginn eines mittlerweile regen Austausches mit zahlreichen Tätigkeiten (so nahmen bspw. Kinder und Jugendliche der Strukturistischen Kunstlehrstätte an den Wettbewerben der Organisation „Internationales Zentrum Michail Narica“ teil. Demzufolge sind diverse Strukturistische Bilder im dortigen Museum in Rezekne permanent ausgestellt).

Die Ideale der SAL, bei welcher Felix Stoffel, der Begründer der Strukturistischen Kunstlehre, Mitglied ist, stimmen sehr mit den Zielen der Michail Narica Organisation überein.

Dementsprechend haben diese Projektwochen den Sinn, über einen aktiven kulturellen Austausch das gegenseitige Interesse und Verständnis gezielt und nachhaltig zu fördern. So gab es auch dieses Mal für die Gruppe aus Lettland zunächst jeden Morgen Malunterricht.

Neben Laila Capadrutt und Sandra Zellweger (administrative Leiterin) hat sich Onna Rageth (Ausstellungen & Verkauf) sehr um die Ausbildung der hoch engagierten Letten gekümmert. Eine besondere Herausforderung bestand dabei in der Tatsache, dass im erwachsenen Betreuerteam eine bekannte Künstlerin aus Lettland zugegen war, welche mit grossem Interesse die für sie neuartige Strukturistische Maltechnik studierte.

Nach dem jeweiligen Mittagessen im Restaurant Engel in Au wurden Ausflüge an etliche reizvolle Orte und Besuche von Kulturstätten im Ostschweizer Raum durchgeführt.

Sämtliche Events wurden dabei von den Mitgliedern der SAL gesponsert bzw. geleitet. Ein spezielles Dankeschön geht an Oskar und Marina Köppel, welche erneut ihr schönes Heim in Widnau für die dankbaren Besucher zur Verfügung gestellt hatten. Und an Marcel Lenggenhager, welcher mit seiner grosszügigen Spende viel dazu beitrug, dass die Woche auch in finanzieller Hinsicht die SAL-Vereinskasse nicht zu sehr belastete.

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus Lettland schätzten diese Woche sehr. Dementsprechend berichteten sie davon im Lettischen  Fernseh-Kanal  LTV7  unter der Rubrik „Nachrichten aus Regionen„.

Des Weiteren erschien ein Artikel darüber in einer von den grössten Zeitungen des Landes namens „Westi Segodnja“.

Der STRUKTURISMUS bedeutet Zukunft!

Das Interesse an unserer revolutionären, sozio-ökonomisch ausgerichteten Kunstlehre steigt mit jedem Monat. Ein gutes Beispiel dafür ist das sog. BARCAMP, ein spannendes Kultur-Forum, welches vom Nordkolleg Rendsburg in regelmässigen Abständen organisiert wird. Felix Stoffel erhielt vor Kurzem ebenfalls eine Einladung in den Norden, um dort die Vorstellungen, Hintergründe und Absichten des STRUKTURISMUS an einem Vortrag zu erläutern (in der Broschüre Barcamp Nordkolleg Rendsburg Kultur kreativ finanzieren findet man seine Ausführungen auf Seite 23).

Mit dem allgemeinen Interesse an unserem Projekt erhöht sich auch die praktische Nachfrage nach Strukturistischen Bildern. Darüber freuen wir uns, zusammen mit allen Strukturisten, natürlich sehr. Denn genau deshalb nimmt der internationale Bekanntheitsgrad zu.

Strukturistische Bilder sind demnach bis zum heutigen Zeitpunkt nicht nur im Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland zu finden, sondern auch in weiter entfernten Ländern, wie eben Lettland, Polen, Finnland, Rumänien, Russland, Türkei, Mexiko, Luxemburg, Belgien, Frankreich und den USA.

Selbst ein bekannter indischer Künstler, namens Rishikesh Deshmane, der von der namhaften Schweizer Stiftung FUTUR ein Stipendium erhalten hat, nahm kürzlich unter Aufsicht seiner Mentorin, der renommierten Künstlerin Hedi-K. Ernst-Schmid, an einem Intensivkurs bei uns teil.

Nun nimmt er sein Bild mit in seine Heimatstadt Mumbai. Es wird nicht lange dauern und Strukturistische Werke befinden sich überall als Botschafter einer weltumspannenden Gemeinschaft kreativer und konstruktiver Menschen.

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Eine weitere Gruppe kreativer Frauen hat die Prüfung des 2. Moduls bestanden

Susanne Hobi, Bettina Weber, Anuscka Serra und Judith Capadrutt haben am 10. Juni 2012 die Prüfung des 2. Moduls der Strukturistischen Ausbildung erfolgreich bestanden. An einem wunderschönen Sonntag (zum Teil mit mehreren Stunden Anfahrtszeit) eine solche Herausforderung nicht nur anzunehmen, sondern auch super zu bestehen, zeugt von einem tollen Einsatz mit intensiver Vorbereitung. Nun kann sich jede dieser Künstlerinnen auf den nächsten Schritt des 3. Moduls konzentrieren.

Das Strukturistische Team gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

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2. / 3. März 2012 Maltage in Büttikon AG

Die Strukturistische Kunst beweist ihr wichtigstes Credo aufs Neue

Jede und jeder kann ein Strukturistischer Künstler sein!

Auf Initiative der engagierten Mutter und Einwohnerin, Chantal Norsky, fand Anfangs März in der Aargauer Gemeinde Büttikon ein Workshop für Kinder in Strukturistischer Kunst statt. Während zweier Tage wurden neun hoch motivierte Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren in diesem neuartigen Kunsthandwerk unterrichtet. Und obschon die zur Verfügung stehende Zeit doch recht kurz war, stellten alle beteiligten Kinder ihr Bild mit Bravour fertig.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Frau Norsky konnte der Malkurs in ihrem schönen Heim durchgeführt werden. Neben ihrem achtjährigen Sohn und ihrer fünfjährigen Tochter gesellten sich sieben weitere, ebenfalls neugierige und motivierte Kinder hinzu. Deren Mütter, welche die Kinder zum Kurs begleiteten und die Arbeit zum Teil beobachten konnten, waren fasziniert, wie schnell sich diese Maltechnik aneignen lässt, ganz ohne Vorkenntnisse oder spezielle Begabungen.

So gestalteten die neun kleinen Strukturistischen Künstler vielschichtige und individuelle Werke unter der Aufsicht der Künstlerischen Leiterin des Strukturistischen Projekts, Laila Capadrutt, sowie ihrer Assistentin, der angehenden Strukturistischen Kunstlehrerin, Onna Rageth.

Die Kinder zeigten dermassen Begeisterung und Ausdauer, dass man sie jeweils regelrecht dazu ermuntern musste, kurze Trink- und Esspausen einzulegen.

Aufgrund dieser tollen Erfahrung bestätigt sich abermals die Grundlage der Strukturistischen Kunstlehre, wonach prinzipiell jeder Mensch, sofern er Freude am kreativen Gestalten hat, dieses technisch fundierte, pädagogisch ausgefeilte und psychologisch versierte, aber dennoch einfache Kunsthandwerk erlernen kann. Dies eben ganz nach dem Motto: Strukturismus ist fürs Volk, vom Volk und im Volk!

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18. Februar 2012 Strukturistische Kunst am Lyceum Alpinum in Zuoz

Am diesjährigen Career’s Day im Lyceum Alpinum Zuoz führte eine dreiköpfige Delegation mit dem Begründer der Strukturistischen Kunstlehre, Felix Stoffel, einen Intensiv-Workshop durch. Daran teil nahmen acht Schülerinnen und Schüler der IB-Abteilung (IB=International Baccalaureate). Zudem liess es sich auch deren engagierte Kunsterzieherin, Hedi-K Ernst Schmid, ihres Zeichens eine versierte Künstlerin von internationalem Renommee, nicht nehmen, sich ebenfalls in dieser progressiven Maltechnik zu üben.
Verantwortlich für den Intensiv-Lehrgang zeigte sich die künstlerische Leiterin der Strukturistischen Zentrale in Lindau am Bodensee, Laila Capadrutt. Ihr hilfreich zur Seite stand mit der Kunstgeschichte-Studentin, Onna Rageth, eine weitere Lehrerin des Teams. Gleichzeitig zeigte Judith Capadrutt, welche sich vor allem dem Handel mit Strukturistischen Werken widmet, diverse Exponate in einem extra dafür angefertigten Stand.

Um den Erfolg eines solchen Kunst-Workshops zu garantieren, müssen für dessen Gelingen, ähnlich wie bei der Zubereitung eines guten Menus, einige Voraussetzungen auf einander abgestimmt werden:
Man nehme demnach acht motivierte Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters, welche ihr Talent bereits dank der erfahrenden, weit gereisten und weltoffenen Künstlerin und Kunstlehrerin Hedi-K Ernst Schmid entwickeln konnten. Hinzu füge man einen großen, lichtdurchfluteten Raum, geeignetes Equipment, samt hochwertiger Materialien und künstlerischer Utensilien. Die neuartige und einfach zu erlernende Strukturistische Malerei bildet dann sowohl Rahmen als auch Kern für einen abwechslungsreichen und lehrreichen Kurs. Selbstverständlich geht es aber niemals ohne die Leistungsbereitschaft aller Beteiligten. Und die war mehr als vorhanden. Denn für einige der älteren Teilnehmer und Teilnehmerinnen bedeutet die Herstellung ihres ersten Strukturistischen Werkes gleich einen Teil ihrer IB-Abschlussarbeit. Dementsprechend werden sie ihre diesbezüglichen Erfahrungen samt fotografisch protokollierten Arbeitsschritten schriftlich beschreiben. Die Werke werden dann demnächst im Rahmen der Abschlussfeierlichkeiten offiziell im Lyceum ausgestellt werden.

Für Felix Stoffel, in den 70iger Jahren selbst Schüler dieser ehrwürdigen Institution, war der Lehrgang in doppelter Hinsicht interessant. Nicht nur konnte er sich davon überzeugen, wie sehr sich die Kunsterziehung im Lyceum Alpinum mittlerweile geändert und erweitert hat. Viel mehr erkannte er auch einmal mehr die pädagogische Kraft seiner Strukturistischen Kunstlehre. Immerhin versammelten sich rund sieben Nationen an einem Tisch, um diese neuartige Kunstrichtung mit viel Freude gemeinsam zu trainieren. Das gegenseitige Interesse am jeweiligen Werk der anderen zeugt vom sozialen Kit, welchen die Idee des Strukturismus insbesondere zu vermitteln in der Lage ist. Infos dazu finden sich auf www.structuristicart.com.

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Ausstellung Strukturistischer Werke im Restaurant Wissinger’s im Schlechterbräu auf der Lindauer Insel

Vom Valentinstag 2012 an können sich interessierte Gäste des renommierten Restaurants Wissingers (http://www.wissingers.de/) auf der Lindauer Insel nicht nur wie gewohnt lukullisch verwöhnen lassen, sondern sich auch visuell erfreuen. Für die kommenden drei Monate sind zwanzig vielschichtige und ebenso vieldeutige Strukturistische Werke im grossen Speisesaal ausgestellt.

Tritt man in den Esssaal, dann spürt man es sofort. Die Bilder scheinen zu vibrieren, sodass sich die dadurch erzeugte Atmosphäre zusätzlich positiv auf das kulinarische Vergnügen auswirkt.
Obschon jedes Strukturistische Bild für sich ganz eigen ist, bilden sie gemeinsam einen schon ziemlich bedeutenden Organismus von zur Zeit mehr als 2000 Werken.
Die meisten von ihnen sind unter einem einzigen Label vertreten. Dies, obschon bereits Hunderte von Künstlern aller Altersklassen, Berufsgattungen und Herkunftsländern daran mitarbeiten.
Das Besondere an der neuartigen Technik, die von allen Menschen, die Freude am kreativen Gestalten haben, leicht erlernt werden kann, besteht aber nicht nur mit dem einheitlichen Auftritt unter einer gemeinsamen Marke. Es ist auch die Bindung an einen indexierten Wert. Das bedeutet, dass die Bildpreise nicht willkürlich definiert werden, sondern gleichermassen und Jahr für Jahr kontrolliert im Wert zunehmen.
Zum Einen können Strukturistische Bilder auf diese Weise kurzfristig nicht spekulativ gehandelt werden. Zum Anderen ist der Erwerb aufgrund des tiefen Einstiegspreises auch für bescheidene Budgets jederzeit gewährleistet. Man stellt die künstlerischen Artefakte demnach (bewusst im Sinne eines jedermann gut zugänglichen Handwerks) als Sachwerte her. Und diese lassen sich überall leicht handeln. Der entsprechende Markt ist also bei den normalen Menschen und nicht irgendwo abgehoben nur für begüterte Zeitgenossen. Und weil die Strukturistische Kunstlehre auch von der Ausbildung her allen offen steht, kann jeder Strukturist und jede Strukturistin nicht nur Erzeuger/in, sondern gleichzeitig auch Nutznießer/in dieser revolutionären sozioökonomischen Bewegung sein.
Damit erfüllt sich der Anspruch des Begründers des philosophischen Konzepts des Strukturismus, Felix Stoffel: ‚Vom Volk, fürs Volk und im Volk’.

Weitere Informationen: www.structuristicart.com

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Avatar findet ein neues Zuhause

Berlin, 14. Januar 2012:
Ein Strukturistisches Bild von Maria Perez aus Lindau wurde  nach Berlin verkauft.

In der Regel machen sich Strukturistische Künstler und Künstlerinnen bei der Fertigung eines Kunstwerkes kaum Gedanken darüber, dass ein solches Bild einmal erstaunliche Wege machen und Orte finden kann. Zum Zeitpunkt des Erstellens zählt meistens einzig die Freude am Malen und der Stolz über ein jeweils fertiges Strukturistisches Werteprodukt.

So geschehen auch bei Maria Perez, einer Lindauerin mit Spanischen Wurzeln, die bereits einige Strukturistische Werke unter der Leitung von Laila Capadrutt hergestellt hat. Sie besitzt zum Fleiss hin auch künstlerisches Talent, davon zeugen ihre gekonnten Artefakte.

Das wurde von einer Familie aus Berlin erkannt, welche kürzlich ihr markantes Bild mit dem Avatar erworben hat. Dieses war zusammen mit anderen Strukturistischen Erzeugnissen in der renommierten Berliner Praxis des Zahnärzteehepaars Robin und Katharina Hoyer ausgestellt gewesen. Herr und Frau Dr. Hoyer sind gegenüber der Strukturistischen Kunstidee sehr engagiert eingestellt. Dementsprechend kommen deren Kinder regelmässig nach Lindau, um dort die Strukturistische Maltechnik zu erlernen.

Die Bilder haben den zahlreichen Besuchern der Praxis offenbar gut gefallen, wie die Händlerin für Strukturistische Kunst, Judith Capadrutt, zu berichten weiss.

Dass der „Avatar“ nun in seinem neuen Berliner Zuhause gelandet ist, erfüllt auch dessen kreative Schöpferin mit Freude und Stolz.

Das Structuristicart-Team gratuliert Maria Perez zu diesem grossen Erfolg und wünscht ihr weiterhin viel Erfüllung beim Malen!

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Structuristic Art goes to Finland

Anuscka Serra befindet sich inmitten der Ausbildung zur Strukturistischen Mallehrerin. Dank ihrem konsequenten Einsatz konnte sie kürzlich das erste Modul erfolgreich abschliessen. Frau Serra hat bereits Einiges für die internationale Verbreitung der Strukturistischen Kunstlehre geleistet.

Als Halb-Finnin mit italienischen Wurzeln verbrachte sie nämlich einige Zeit über Weihnachten/Neujahr im nahe bei der Hauptstadt Helsinki gelegenen Ort Tausta. Sie besuchte dort einige ihrer Verwandten und Freunde. Dabei nutzte sie gleich die Gelegenheit, diese mit dem Strukturismus vertraut zu machen. Auf diese Weise entstanden in Finnland acht wunderbare Bilder und davon wurden sechs offiziell gestempelt und registriert.

Diese Leistung ist schon unter normalen Umständen beachtlich. Wenn es diese dann gegeben hätte!

Anuscka Serra und ihre Crew aus fünf engagierten Malerinnen und Malern mussten nämlich mit einem länger andauernden Stromausfall kämpfen, der beinahe ganz Finnland lahmlegte. Ein besonders heftiger Sturm hatte das gesamte Netz lahm gelegt. Doch hier zeigt sich, was einen echten Strukturistischen Künstler bzw. eine wirkliche Strukturistische Künstlerin ausmacht. Man wirft auch unter widrigen Umständen den Pinsel nicht ins Korn.

Im heimeligen Licht eines Arsenals von Kerzen, sowie eingehüllt in warme Kleider und Decken, malten alle Beteiligten zwei ganze Tage lang ohne Strom. Erst, als die Bilder bereits beinahe fertiggestellt waren, konnten die elektrischen Lampen benutzt werden und die Heizung gab ihre Wärme wieder ab. Details zu diesem Abenteuer können hier dem Reisebericht von A. Serra entnommen werden.

Das gesamte Structuristicart-Team gratuliert Anuscka Serra und den tapferen Malerinnen und Malern herzlich zu diesem Erfolg und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit Finnland.

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Fabrizieren Sie Ihr eigenes Kapital

Die sozialen, politischen und insbesondere wirtschaftlichen Zeichen der Welt sprechen eine deutliche Sprache. Wir geraten nun vom besitzorientierten Denken postindustrieller Generationen in eine Epoche des Teilens, des Leihens und des Tauschens. Man spricht in Bezug zu diesem gemeinschaftlichen Konsumverhalten von einer sog. ‚Meins-ist-Deins-Ökonomie’ . Niemand will demnach unbedingt verzichten, doch wächst die Bereitschaft, mit seinen Mitmenschen zu teilen. Dieses gut erkennbare Phänomen beruht offenbar nicht zuletzt auf all den unterdessen so bekannten sozialen Plattformen des Internets. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei der Artikel „Meins ist deins“ von Kerstin Bund in der ZEIT No.51 vom 15. Dezember 2011 empfohlen.

Diesem produktiven gesellschaftlichen Ansatz entsprechend können wir mit Stolz auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Gelang es doch tatsächlich über 365 Strukturistische Werke offiziell zu registrieren (siehe: http://www.structuristicart.com/werke-2011/).

Das entspricht im Prinzip einem Ausstoss von täglich einem Bild. Diese tolle Stückzahl des Jahres 2011 beruht selbstverständlich auf dem Fleiss, der Ausdauer und der Motivation aller zahlreich beteiligten, grossen und kleinen Strukturisten. Dass dabei auch der qualitative Anspruch nicht zu kurz gekommen ist, beruht auf unserem gemeinsamen Willen, stets das Beste zu erzeugen.

Gemäss der oben erwähnten Veränderungen in Richtung eines neuen Konsumverständnisses, erfreut uns die Feststellung, dass immer mehr Strukturistische Werke innerhalb unseres Kreises, aber auch extern als Tausch- und bereits als Zahlungsmittel (sogar für Dienstleistungen!) genutzt werden.

Mit den Strukturistischen Bildobjekten wird also nicht nur Kunst, sondern auch gut zugängliche und leicht handelbare Sachwerte hergestellt. Und dies, dank unserer strengen Indexierung eines kontrollierten (nicht spekulativen) Wertzuwachses, erst noch in einem preislichen Segment, in welchem es bisher für ganz normale Menschen kaum Möglichkeiten gab. Denn der teure Zugang etwa zu Aktienbeteiligungen, Edelmetallen, Luxusgütern, spekulativen Kunstwerken oder gar Immobilien, stand und steht immer nur denjenigen Personengruppen offen, die a priori schon über Vermögen verfügen. Für die Allgemeinheit der Normalverdiener, für welche grössere monetäre Anhäufungen und sonstige Kapital-Rücklagen kaum bis gar nicht möglich waren, gab es ausser den klassischen Bausparverträgen, Rentenversicherungen und Sparbüchern, fast bis gar keine nachhaltig sichere Optionen auf wirklich langfristige Vermögensbildungen.

Jedes registrierte und damit echte Strukturistische Werk unterliegt demnach einer absichtlich entschleunigten Wertsteigerung. Vor allem wird über diesen Index darauf geachtet, dass der Einstiegspreis tief liegt. Auf diese Weise ist es für jeden Menschen auch mit gering ausstaffiertem Budget ohne weiteres möglich, sich am Erfolg unseres revolutionären Kunsthandwerks zu beteiligen. Das heisst, jeder und jede Strukturist/in ist gleichzeitig sowohl Erzeuger/in als auch Nutzniesser/in!

Die Idee zu diesem völlig neuen Verständnis eines selbst produzierten Artefakts als Tausch- und Zahlungsmittel, also als Handelsobjekt, kam dem Begründer der Strukturistischen Kunstlehre, Felix Stoffel, aufgrund seiner Herkunft aus einer Familie von Ostschweizer Textilfabrikanten. Denn in den letzten beiden Kriegen waren die Rohstoffe auch für die Textilherstellung knapp. Deshalb erfanden seine Vorfahren die berühmten ‚Stoffel-Tüchli’. Das waren zwar kleinformatige, aber dennoch hochwertige Produkte in Form aufwendig gefertigter, handrollierter und oft schön bestickter Taschentücher, die man sich auch in Krisenzeiten noch leisten konnte.

Der wichtigste Aspekt bestand dabei darin, dass damit etliche Menschen auch während der wirtschaftlich schwierigen Jahre ein Auskommen hatten (gerade Bauersleute waren froh, wenn sie in den brachen Winterperioden in Heimarbeit die Stoffe für diese ungemein beliebten Artikel herstellen konnten).

Felix Stoffel möchte diese ursprünglich industrielle Tradition nun über das Kunsthandwerk nicht nur erneuern, sondern gleich noch erweitern. Strukturisten erzeugen also in ihren Heimen oder in den Strukturistischen Zentren hochwertige, bewunderte und geliebte Objekte, die nicht nur stetig im Wert steigen werden, sondern direkt handelbar und somit als neue Währung einsetzbar sind.

Vielleicht mag dieser Gedanke zunächst noch etwas aussergewöhnlich erscheinen. Doch in der kommenden Epoche, in welcher das traditionelle Geld drastisch an Wert verliert und sonst kein adäquater Ersatz geboten ist, wird dieses Vorgehen auf jeden Fall bald zur willkommenen Notwendigkeit gelangen. Eine erfreuliche Tatsache in unerfreulichen Zeiten. Demnach die optimale Verbindung von Nützlichem mit Angenehmem.

Deshalb möchten wir Strukturistische Künstler/innen und Interessenten gerne dazu ermuntern, auch im neuen Jahr viele Strukturistische Bilder zu produzieren, um diese möglichst breit zu präsentieren und gezielt gegen andere Dinge einzutauschen, sowie damit Waren und Dienstleistungen zu erwerben.

Selbstverständlich war, ist und bleibt jedes Strukturistische Bild auch stets ein gern gesehenes Präsent zu allen schönen Anlässen, die dafür geeignet sind.

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr mit erlebnisreichen Momenten und viel Freude am künstlerischen Wirken.

Mit herzlichen Grüssen

Sandra Zellweger, Laila Capadrutt, Judith Capadrutt, Onna Rageth

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