Archiv der Kategorie: Pressetexte

Los Tres Grandes

Ido Saluto

 

 

Berlin, 15.04.2016,  Originalartikel in IDO

LOS TRES GRANDES

Die Kunstform des Muralismo entsprang in jenem mittelamerikanischen Land, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts über ein Jahrzehnt lang von einer tiefgreifenden und bürgerkriegsgeprägten Revolution erschüttert wurde: Mexiko. Das Land kam bis weit in die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts nicht zur Ruhe, was sich auch im Bildungsstand der Bevölkerung widerspiegelte – im Jahre 1920 zählte Mexiko 72% Analphabeten. Dem Bildungsminister José Vasconcelos (1882-1959) gelang es dank großzügigen monetären Mitteln der Regierung, eine so noch nie dagewesene Kulturoffensive zu initiieren. In seiner Funktion als Secretario de Educación Pública (Bildungsminister) wirkte Vasconcelos als Impulsgeber der neuen Kunstrichtung Muralismo.

Unter dem eingedeutschten Begriff Muralismus versteht man Wandmalereien, die durch ihren vornehmlich sozial- und gesellschaftskritischen, sowie historischen Gehalt, erzieherischen Einfluss auf die größtenteils leseunkundige Bevölkerung nehmen sollte. Die meterhohen Fresken (‚Murales‘ genannt) wurden auf Wände des öffentlichen Raumes gemalt und waren somit jedermann zugänglich. Vor allem der Fortschritt des Landes, aber auch die indigene Kultur, wurde durch heroisierte Arbeiter- und Bauernszenen dargestellt. Dabei glorifizierte man die Revolution stets patriotisch und romantisierte das prähispanische Leben der Ureinwohner.

José Vasconcelos wirkte somit als geistiger Mäzen für eine Kunstrichtung, welche über die Nationalgrenzen Mexikos hinaus Berühmtheit erlangte. Los Tres Grandes, wie Diego Rivera (1886-1957, Gatte von Frida Kahlo), José Clemente Orozco (1883-1949) und David Alfaro Siquieros (1896-1974) genannt wurden, zählten zu ihren bedeutendsten Vertretern. Die politische Ausrichtung kann in deren Werk gut erkannt werden; sie waren überzeugte Kommunisten. Die Mauerbilder visualisieren eindrücklich die Überzeugungen ihrer Erschaffer, denn sie stehen für deren Glauben an die mexikanische Revolution und zeichnen sich somit klar gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeiter- und Bauernklasse aus.

Über das künstlerische Erbe der Muralisten, insbesondere mit David Alfaro Siquieros (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/David_Alfaro_Siqueiros), besteht ein spezielles Band mit dem Strukturismus, einer neuartigen und volksnahen Kunstrichtung, welche vor mehr als dreissig Jahren in Europa entstanden ist.

Als der Idist und Künstlerphilosoph, Felix Stoffel, mit seiner Frau Ellen im Jahr 2000 nach Mexiko reiste, besuchten sie eine berühmte amerikanische Künstlerkolonie in San Miguel de Allende. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen trafen sich dort zahlreiche Intellektuelle, Poeten, Dichter und Künstler, um in der zentralmexikanischen Hochland-Stadt revolutionäres und innovatives Gedankengut auszutauschen. San Miguel de Allende, welches durch seine pittoresken und landestypischen Bauten zu einem Pueblo Mágico, einem magischen Ort, gezählt wird, wurde zu einer Art geistiger Heimat der mexikanischen Kreativszene. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass auch Los Tres Grandes keine Fremden in der Künstlerkolonie waren.

Im Jahre 1940 kamen amerikanische Soldaten nach San Miguel de Allende, um sich von den Kriegsstrapazen, wie beispielsweise der Katastrophe von Pearl Harbor, zu erholen. Die Künstlerkolonie muss für die gebeutelten jungen Männer wie ein freiheitliches und avantgardistisches Mekka gewirkt haben.

Einer ihrer Bewunderer war der junge Kalifornier Kent Bowman. Als der Krieg 1945 endlich ein Ende fand, wurde er deshalb Assistent von Siquieros und heiratete die Mexikanerin Casimira Bravo.

Bowman erhielt, gleich wie sein Mentor, einen Lehrauftrag am Institut Bellas Artes in Mexiko-Stadt, welches bis heute als renommierte Kunstlehrstätte gilt (Beschrieben unter anderem in ‚Siquieros: His Life and Works‘. 1994 von Phillip Stein).

Kent Bowman

Seiner Tochter, Susana Bowman, vererbte er sein künstlerisches Talent. Seit jeher verspürte sie den Wunsch, das Malen professionell zu erlernen. Doch war ihr eine diesbezügliche Ausbildung zunächst verwehrt geblieben, weil ihr Vater früh verstorben war und der Familie kaum etwas zum Leben hinterlassen hatte.

Als das Ehepaar Stoffel die alleinerziehende Mutter von drei Kindern als ihre Reiseleiterin ins Hinterland engagierten, lernten sie sie näher kennen. Daraufhin entschlossen sie sich kurzerhand, Frau Bowman ein Vollstipendium in ihrer Kunstlehrstätte in der Schweiz zu ermöglichen. Susana, die bis anhin noch nie in Europa gewesen war, lebte daraufhin mehrere Monate in der Hauptstadt des Kantons Graubünden in Chur und genoss dort eine Intensivausbildung in Strukturistischer Malerei, dessen technisches und philosophisches Gerüst in den 80iger Jahren von Felix Stoffel begründet wurde (www.structuristicart.com). Bereits an ihrer ersten Ausstellung noch in der Schweiz veräusserte sie die meisten ihrer Werke, welche im Laufe des Stipendiums entstanden waren. Davon konnte sie und ihre Familie in ihrer Heimat mehr als ein Jahr leben.

S.Bowman

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Die Strukturistische Kunstlehre erobert Finnland

Anuscka Serra aus Zürich und Ankarkkilantienoou Sandelin aus dem Finnischen Ikkala etablieren die Strukturistische Kunstlehre bereits seit geraumer Zeit Schritt für Schritt in Finnland. Im August (vom 3. bis 28.08.2015) konnten Sie beide in der Bibliotheksgalerie der Gemeinde Karkkila ihre Strukturistischen Werke ausstellen. Ihre Kunst weckte grosses Interesse an dieser Malerei (siehe Artikel 1 & Artikel 2).

Des Weiteren durften sich die zwei sehr aktiven Frauen in der Volkshochschule Karkkila einbringen und von Ende September bis Anfangs Oktober einen Strukturistischen Lehrgang durchführen. Mit viel Freude und Motivation der Kurs-Teilnehmer/innen sind so weitere spannende Strukturistische Bilder entstanden.

Wir freuen uns sehr über diesen bewundernswerten Einsatz und wünschen Anuscka Serra und Anu Sandelin weiterhin viel Erfolg!

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4. Elbinsel Kunst-und-Ateliertage September 2014

90 KünstlerInnen – 30 Orte in Wilhelmsburg/Veddel
am 13. und 14.09.14  jeweils 12 bis 19 Uhr

Die BesucherInnen erwartet ein spannender Rundgang durch 30 verschiedene Ateliers und Kunstorte.

Alle Künstlerhäuser sind vertreten: Künstlerhaus Georgswerder, Atelierhaus 23, Veringhof 22, Zinnwerke, Ateliers der Honigfabrik, Ateliers Jaffestrasse. Alle anderen KünstlerInnen stellen in ihren eigenen Ateliers aus: es ist ein besonders interessantes und authentisches Erlebnis die KünstlerInnen und ihre Werke an ihrem Arbeitsort kennenlernen zu können. Wer kein eigenes Atelier hat stellt in seinem Wohnzimmer, Gartenhaus, Dachboden, leer stehendem Laden, Cafee/Bar und sogar im Friseursalon aus.

Alle Kunstrichtungen sind vertreten: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Illustration, Keramik, Siebdruck, Installation, Performance, Konzeptkunst, Druckgrafik, interaktive Performances…Alle KünstlerInnen, die in Wilhelmsburg und Veddel arbeiten dürfen teilnehmen. Die Teilnahme ist ohne Zensur, um die Vielfalt der ortsansässigen KünstlerInnen widerzuspiegeln.

Wieder werden interessante Workshops angeboten um einen Einblick in die Arbeit der KünstlerInnen erhalten: die erste Wilhelmsburger Fernsehredaktion, Schreibwerkstatt, Keramik brennen im Freibrand, Siebdruck, Reparaturwerkstatt Holz mit 3 D Drucker, strukturistische Malerei, Plattencover gestalten, Collagen, Bastelbögen der edition 8×8, Drahtobjekte…

Für Kinder wird angeboten: Krickel-Krackel Mal und Bastelbücher, Schiebebilder, Bauen mit Lehm, Holz, Stein.

Für junge Erwachsene gibt es einen Collagen Kurs um die Freie Schule für Gestaltung kennenzulernen.

Die Workshops sind umsonst dank der Förderung durch den Sanierungsbeirat S5, SAGA/GWG, Otto Meyer und Co.

Im Künstlerhaus Georgswerder gibt es am Samstag 13.9.14 um 15 Uhr eine Prämierung der kreativsten Torte- Kuchenbeiträge erbeten! Auch in anderen Ateliers gibt es Kuchen/Kaffee und Speisen, sowie Live- Musik.

In der Buchhandlung Lüdemann, Fährstrasse 26, werden in der Zeit Bücher, Comics und Postkarten der ausstellenden KünstlerInnen ausgestellt.

Ich freue mich als Organisatorin vor allem über das kooperatives Miteinander unter den KünstlerInnen der Elbinsel. Wieder ist eine bunte Mischung aus den vielen ortsansässigen professionellen KünstlerInnen, Amateuren, Hobbymalern, KunststudentInnen und allen Freigeistern, die sich etwas Besonderes für die Ateliertage ausgedacht haben, entstanden. Neuzugezogene und alteingesessene KünstlerInnen, junge KunststudentInnen und ältere KünstlerInnen stellen aus: ein Künstler ist sogar schon 88 Jahre alt!

Flyer ab sofort herunterzuladen unter: www.kunst-und-ateliertage.de  oder sie liegen in Druckversion aus ab Anfang September in der Buchhandlung Lüdemann, Honigfabrik, Bürgerhaus Wilhelmsburg…

alle Infos bei: Kathrin Milan 0176/21190991

mit herzlichem Gruß von Kathrin Milan

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„Strukturismus“ Die praktische Umsetzung der Idee, dass jeder Mensch Künstler sein kann

Pressetext Strukturismus Teil 1
Pressetext Strukturismus Teil 2

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Kunst und Kultur in Klein Borstel November 2013

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Das waren die Ateliertage 2013

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Structuristic Art – eine völlig neue Kunstrichtung!

Hamburg, 18.09.2013.
Bisher weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit etabliert sich – ausgehend von Deutschland bis nach Übersee – eine völlig neue Kunstrichtung. Sie hat das Potenzial, den internationalen Kunstmarkt zu revolutionieren. Die von dem Schweizer Künstlerphilosophen Felix Stoffel (54) entwickelte Strukturistische Kunstlehre verzeichnet in mittlerweile zwanzig Nationen, so auch in Amerika, Asien und Arabien, ja sogar in Indien, schon sechshundert Kunstschaffende und bereits über zweitausend registrierte Werke.

Kein Zufall, dass der Strukturismus gerade jetzt aufblüht, in einer Zeit, in der wir vom besitzorientierten Denken postindustrieller Generationen in eine Epoche des Teilens und Tauschens wechseln. Von Collaborative Consumption spricht die amerikanische Buchautorin Rachel Botsman („What’smineisyours“). Sie erwartet eine „Verschiebung von einer Ich-Kultur hin zu einer Wir-Kultur“. In der Art, wie sich weltweit längst Tausende von Programmierern von Software-Konzernen unabhängig machen und eigene Vertriebswege nutzen, Musiker sich nicht länger von Produktions- und Marketinggesellschaften verheizen lassen wollen und ihre Werke nach aufrichtiger Bewertung durchs geneigte Publikum gegen kleines Geld der Weltöffentlichkeit zur Verfügung stellen, machen sich überzeugte Strukturisten auf einen ähnlichen Weg.

Was sind die Merkmale des Strukturismus? Talent zum Malen hat eigentlich mehr oder weniger jeder Mensch– und das handwerkliche Können lässt sich in den Kunstlehrstätten der Strukturisten auf einfache Weise aneignen und nach und nach verfeinern.

Strukturisten treten unter einem gemeinsamen Label auf. Ihre Bilder erhalten einen kodierten Stempel, also eine freiwillige Registratur mit verschlüsseltem Namen. Ihr Werk soll zuerst wirken – und nicht ihre Persönlichkeit. Denn nur eigenes Erschaffenes hinterlässt schließlich eine Spur in der Welt. Der Mensch selbst ist vergänglich. Dennoch wird die Urheberschaft exakt dokumentiert und das Individuum hoch geschätzt.

Genau darin liegt die eigentliche – und im Kunstmarkt völlig neue – Kraft des Strukturismus: Jeglichem exzentrischem Kultnur rein um die Künstler-Person wird der Boden entzogen, jedes Marketing des aktuellen Kunstmarkts bereits im Ansatz torpediert. Vermögende Konsumenten können sich nicht länger mit der Aura eines berühmten Malers schmücken, nur weil sie Millionen für dessen Werke ausgegeben haben. Das Kunst-Handwerk, der eigentliche Wert eines Gemäldes, rückt damit wieder an den Platz, der ihm nach Ansicht von Felix Stoffel gebührt.

Diese Vision trägt jedoch viel weiter: Der Strukturismus ermöglicht eine volksnahe Vermögensbildung, weil grundsätzlich jeder Mensch aus eigener Hand und aus persönlichen kunstvollen Ideen für sich und seine Mitmenschen jederzeit und überall neue Kunstwerke und damit Sachwerte schaffen kann. Jeglicher Spekulation mit Kunstwerken wird damit ein Ende bereitet.

Seit der Renaissance war es den Künstlern eigentlich hauptsächlich überlassen, die Eitelkeiten von Adel und Klerus, sowie später des vermögenden Bürgertums, zu bedienen. Spätestens mit der Bohème lässt sich erkennen, wie ein Kunst-Establishment durch ein nächstes ersetzt wird. Und genau das mündete in die massiven Irrungen des heutigen Kunstmarkts.

Je mehr sich dieses Phänomen des übersteigerten Künstler-Egos in der Welt ausbreitete, desto schwindelerregender konnte die Abzockereimit Kunstwerken gedeihen. Denn ein geschickt vermarktetes Ego suggeriert Einzigartigkeit und damit scheinbar hohen Wert. Und wer als Sammler in diesen hochgepreisten Künstlernamen investiert, unterstreicht wenigstens für kurze Zeit seinen eigenen Namen.

Dem Strukturismus wird es gelingen, diese Mésalliance von Künstlern und Konsumenten zu durchbrechen und dem Kunstwerk selbst wieder zu strahlendem Glanz und realem Wert zu verhelfen. Demnach betrachtet dessen Begründer sein philosophisches Werk bzw. die praktische Anwendung davon, dieStrukturistische Kunstlehre, vor allem unter sozialen Gesichtspunkten, ähnlich wie es Joseph Beuys einst in seiner These der „Sozialen Plastik“ formuliert hatte. Danach könne jeder Mensch durch kreatives Handeln zum Wohl der Gesellschaft beitragen. Felix Stoffel würde hinzufügen: Und für sich und für seine Mitmenschen auf diesem Wege sogar den Grundstein zu einem eigenen Vermögen bilden.

Beuys‘ Vorstellung vom frei zugänglichen Bildungs- und Kunstmarkt entsprach der Gegenposition zum jeweils regierenden Machtapparat samt dessen etabliertem Bürgertum. Dieses Ideal basiert auf Grundsätzen, wie sie sich ursprünglich in der Aufklärung gebildet hatten: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Menschen, die bislang mit Kunst „nichts am Hut“ gehabt haben, interessieren sich daher mannigfaltig für die Strukturistische Kunstlehre, wie sie in allgemeinen Kursen und spezifischen Ausbildungsmodulen unterrichtet und konsequent verbreitet wird.

Infos: www.structuristicart.com

Felix Stoffel, der Gründer der Strukturistischen Kunstlehre, wurde 1959 in Atlanta, Georgia, geboren. Nach einer Karriere als Illustrator und Karikaturist machte er eine Ausbildung zum medizinischen Hypnosetherapeut in Zurich und promovierte mit einem kommunikationstheoretischen Thema. Über sein Unternehmen Stoffelsconception arbeitet er seit mehr als drei Jahrzehnten an seinem künstlerisch-philosophischen Werk. Mitte der 80er Jahre entwickelte Felix Stoffel die Grundlagen des mittlerweile auf mehreren Kontinenten etablierten Strukturismus, eines pädagogisch und vor allem sozio-ökonomisch ausgerichteten Kunsthandwerks. Dieses Jahr ließ er sich mit seinem Team in Hamburg-Wilhelmsburg nieder.

Birger Bahlo, Presse- und Werbebüro die idee

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Strukturistische Kunstlehre im Lettischen Fernsehen

Der Verein SALIX-ALBA-LOGE (SAL), ein sog. Druidentisch des Schweizerischen Druidenordens  mit Sitz in Widnau, organisierte im Rahmen seines sozialen Engagements vom 11.-16. Juni 2012 bereits zum zweiten Mal eine Projektwoche mit Kindern und Jugendlichen samt erwachsenen Betreuern aus Lettland.

Bereits Anfang 2008 kontaktierte Pavel Narica, der Enkel des Schriftstellers und lettischen Dissidenten, Michael Narica, die Künstlerische Leiterin des Strukturistischen Zentrums, Laila Capadrutt. Dies war der Beginn eines mittlerweile regen Austausches mit zahlreichen Tätigkeiten (so nahmen bspw. Kinder und Jugendliche der Strukturistischen Kunstlehrstätte an den Wettbewerben der Organisation „Internationales Zentrum Michail Narica“ teil. Demzufolge sind diverse Strukturistische Bilder im dortigen Museum in Rezekne permanent ausgestellt).

Die Ideale der SAL, bei welcher Felix Stoffel, der Begründer der Strukturistischen Kunstlehre, Mitglied ist, stimmen sehr mit den Zielen der Michail Narica Organisation überein.

Dementsprechend haben diese Projektwochen den Sinn, über einen aktiven kulturellen Austausch das gegenseitige Interesse und Verständnis gezielt und nachhaltig zu fördern. So gab es auch dieses Mal für die Gruppe aus Lettland zunächst jeden Morgen Malunterricht.

Neben Laila Capadrutt und Sandra Zellweger (administrative Leiterin) hat sich Onna Rageth (Ausstellungen & Verkauf) sehr um die Ausbildung der hoch engagierten Letten gekümmert. Eine besondere Herausforderung bestand dabei in der Tatsache, dass im erwachsenen Betreuerteam eine bekannte Künstlerin aus Lettland zugegen war, welche mit grossem Interesse die für sie neuartige Strukturistische Maltechnik studierte.

Nach dem jeweiligen Mittagessen im Restaurant Engel in Au wurden Ausflüge an etliche reizvolle Orte und Besuche von Kulturstätten im Ostschweizer Raum durchgeführt.

Sämtliche Events wurden dabei von den Mitgliedern der SAL gesponsert bzw. geleitet. Ein spezielles Dankeschön geht an Oskar und Marina Köppel, welche erneut ihr schönes Heim in Widnau für die dankbaren Besucher zur Verfügung gestellt hatten. Und an Marcel Lenggenhager, welcher mit seiner grosszügigen Spende viel dazu beitrug, dass die Woche auch in finanzieller Hinsicht die SAL-Vereinskasse nicht zu sehr belastete.

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus Lettland schätzten diese Woche sehr. Dementsprechend berichteten sie davon im Lettischen  Fernseh-Kanal  LTV7  unter der Rubrik „Nachrichten aus Regionen„.

Des Weiteren erschien ein Artikel darüber in einer von den grössten Zeitungen des Landes namens „Westi Segodnja“.

Der STRUKTURISMUS bedeutet Zukunft!

Das Interesse an unserer revolutionären, sozio-ökonomisch ausgerichteten Kunstlehre steigt mit jedem Monat. Ein gutes Beispiel dafür ist das sog. BARCAMP, ein spannendes Kultur-Forum, welches vom Nordkolleg Rendsburg in regelmässigen Abständen organisiert wird. Felix Stoffel erhielt vor Kurzem ebenfalls eine Einladung in den Norden, um dort die Vorstellungen, Hintergründe und Absichten des STRUKTURISMUS an einem Vortrag zu erläutern (in der Broschüre Barcamp Nordkolleg Rendsburg Kultur kreativ finanzieren findet man seine Ausführungen auf Seite 23).

Mit dem allgemeinen Interesse an unserem Projekt erhöht sich auch die praktische Nachfrage nach Strukturistischen Bildern. Darüber freuen wir uns, zusammen mit allen Strukturisten, natürlich sehr. Denn genau deshalb nimmt der internationale Bekanntheitsgrad zu.

Strukturistische Bilder sind demnach bis zum heutigen Zeitpunkt nicht nur im Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland zu finden, sondern auch in weiter entfernten Ländern, wie eben Lettland, Polen, Finnland, Rumänien, Russland, Türkei, Mexiko, Luxemburg, Belgien, Frankreich und den USA.

Selbst ein bekannter indischer Künstler, namens Rishikesh Deshmane, der von der namhaften Schweizer Stiftung FUTUR ein Stipendium erhalten hat, nahm kürzlich unter Aufsicht seiner Mentorin, der renommierten Künstlerin Hedi-K. Ernst-Schmid, an einem Intensivkurs bei uns teil.

Nun nimmt er sein Bild mit in seine Heimatstadt Mumbai. Es wird nicht lange dauern und Strukturistische Werke befinden sich überall als Botschafter einer weltumspannenden Gemeinschaft kreativer und konstruktiver Menschen.

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Eine weitere Gruppe kreativer Frauen hat die Prüfung des 2. Moduls bestanden

Susanne Hobi, Bettina Weber, Anuscka Serra und Judith Capadrutt haben am 10. Juni 2012 die Prüfung des 2. Moduls der Strukturistischen Ausbildung erfolgreich bestanden. An einem wunderschönen Sonntag (zum Teil mit mehreren Stunden Anfahrtszeit) eine solche Herausforderung nicht nur anzunehmen, sondern auch super zu bestehen, zeugt von einem tollen Einsatz mit intensiver Vorbereitung. Nun kann sich jede dieser Künstlerinnen auf den nächsten Schritt des 3. Moduls konzentrieren.

Das Strukturistische Team gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

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Ausstellung Strukturistischer Werke im Restaurant Wissinger’s im Schlechterbräu auf der Lindauer Insel

Vom Valentinstag 2012 an können sich interessierte Gäste des renommierten Restaurants Wissingers (http://www.wissingers.de/) auf der Lindauer Insel nicht nur wie gewohnt lukullisch verwöhnen lassen, sondern sich auch visuell erfreuen. Für die kommenden drei Monate sind zwanzig vielschichtige und ebenso vieldeutige Strukturistische Werke im grossen Speisesaal ausgestellt.

Tritt man in den Esssaal, dann spürt man es sofort. Die Bilder scheinen zu vibrieren, sodass sich die dadurch erzeugte Atmosphäre zusätzlich positiv auf das kulinarische Vergnügen auswirkt.
Obschon jedes Strukturistische Bild für sich ganz eigen ist, bilden sie gemeinsam einen schon ziemlich bedeutenden Organismus von zur Zeit mehr als 2000 Werken.
Die meisten von ihnen sind unter einem einzigen Label vertreten. Dies, obschon bereits Hunderte von Künstlern aller Altersklassen, Berufsgattungen und Herkunftsländern daran mitarbeiten.
Das Besondere an der neuartigen Technik, die von allen Menschen, die Freude am kreativen Gestalten haben, leicht erlernt werden kann, besteht aber nicht nur mit dem einheitlichen Auftritt unter einer gemeinsamen Marke. Es ist auch die Bindung an einen indexierten Wert. Das bedeutet, dass die Bildpreise nicht willkürlich definiert werden, sondern gleichermassen und Jahr für Jahr kontrolliert im Wert zunehmen.
Zum Einen können Strukturistische Bilder auf diese Weise kurzfristig nicht spekulativ gehandelt werden. Zum Anderen ist der Erwerb aufgrund des tiefen Einstiegspreises auch für bescheidene Budgets jederzeit gewährleistet. Man stellt die künstlerischen Artefakte demnach (bewusst im Sinne eines jedermann gut zugänglichen Handwerks) als Sachwerte her. Und diese lassen sich überall leicht handeln. Der entsprechende Markt ist also bei den normalen Menschen und nicht irgendwo abgehoben nur für begüterte Zeitgenossen. Und weil die Strukturistische Kunstlehre auch von der Ausbildung her allen offen steht, kann jeder Strukturist und jede Strukturistin nicht nur Erzeuger/in, sondern gleichzeitig auch Nutznießer/in dieser revolutionären sozioökonomischen Bewegung sein.
Damit erfüllt sich der Anspruch des Begründers des philosophischen Konzepts des Strukturismus, Felix Stoffel: ‚Vom Volk, fürs Volk und im Volk’.

Weitere Informationen: www.structuristicart.com

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